Kostenrechnung im Zuckerrübenanbau
(KORA)

Die Zuckerrübenzeitung (dzz), Nr. 6, Dezember 1998, S. 7-8

Kosten fest im Griff!
Neukonzeption der Leistungs-Kosten-Rechnung im Zuckerrübenanbau
von A. Altweck, K. Hank und P. Wagner
Professur für Unternehmensforschung und Informationsmanagement der TU München

Der vorliegende Beitrag stellt Neukonzeption und Ergebnisse des Projektes "KORA" (Kostenrechnung im Rübenanbau) vor. Er gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil wird dargestellt, welche Auswertungen der teilnehmende Landwirt erhält und wie diese Ergebnisse berechnet werden. Der zweite Teil, in der nächsten Ausgabe der dzz, setzt diese Darstellung fort. Des weiteren werden einige Gesamtergebnisse beschrieben.

Der Verband Süddeutscher Zuckerrübenanbauer (VSZ) ist bestrebt, seine Mitglieder bei der wirtschaftlichen Beurteilung des Zuckerrübenanbaues zu unterstützen. Er bietet ihnen hierzu die Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem Erhebungs- und Auswertungsprojekt auf der Basis einer Leistungs-Kosten-Rechnung. Zur zeitgemäßen Durchführung von KORA wurde in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesanstalt für Betriebswirtschaft und Agrarstruktur (LBA) eine Schnittstellendefinition erarbeitet, die von den namhaften Ackerschlagkarteiherstellern umgesetzt wurde. Damit ist es möglich, die für die Auswertung benötigten Daten größtenteils direkt aus den Ackerschlagkarteien auszulesen. Die Auswertung erfolgt an der Professur für Unternehmensforschung und Informationsmanagement der Technischen Universität München in Weihenstephan.

Individuelle Möglichkeiten

Für jeden Teilnehmer werden eine Reihe von wirtschaftlichen Kennzahlen ermittelt und diese anschließend statistisch analysiert. Jeder Teilnehmer erhält als Auswertung seine Einzelergebnisse der letzten drei Jahre sowie statistische Kennzahlen seines Anbauverbandes. Damit kann er zum einen die Entwicklung des Zuckerrübenanbaus in seinem Betrieb im Zeitablauf verfolgen ("vertikaler Betriebsvergleich") und zum anderen sein betriebliches Ergebnis gegenüber dem seiner Kollegen einschätzen ("horizontaler Betriebsvergleich"). Weitere Teilnehmer sind erwünscht. Interessierte wenden sich bitte an den jeweiligen Landesverband oder direkt an den VSZ in Würzburg..

Ein horizontaler Betriebsvergleich setzt eine hochgradige Vergleichbarkeit der betrachteten Unternehmen voraus. Diese ist aufgrund der stark unterschiedlichen Ausstattung der Unternehmen im landwirtschaftlichen Bereich jedoch nicht gegeben. Diesem Problem wird traditionell damit begegnet, dass alle Ergebnisse auf einen Hektar Fläche bezogen werden. Dies ist insofern unbefriedigend, als für den Unternehmer nicht nur die wirtschaftliche Effizienz der Flächennutzung sondern auch die Verwertung der anderen Inputs, etwa Arbeit und Kapital, von Bedeutung sind. Die Auswertungen wurden mit dem Auswertungsjahr 1997 entsprechend erweitert. Um einen allzu großen Bruch zu vermeiden, wird auch weiterhin der Flächenbezug beibehalten, zusätzlich aber die Verwertung der eingesetzten Familienarbeit sowie des durch die Produktion gebundenen Kapitals ausgewiesen. Jeder teilnehmende Landwirt erhält seine Betriebsauswertung mit horizontalem und vertikalem Betriebsvergleich (beschrieben in diesem Teil des Beitrages) und ein weiteres Datenblatt über die Kostenstruktur seiner Zuckerrübenproduktion (beschrieben im zweiten Teil des Beitrages). Die Auswertungen sind in den Tabellen dargestellt und werden im folgenden beschrieben.

Neue Darstellung der Kennzahlen

Im ersten Teil des Auswertungsblattes werden allgemeine Betriebsdaten und produktionstechnische Daten beschrieben. Diese Daten dienen auch zur Ursachenanalyse weiter unten auftretender Abweichungen der Betriebsdaten vom Durchschnitt des Verbandes oder vom oberen Viertel, also den - gemessen am kalkulatorischen Gewinn - "besseren" Betrieben.

Des weiteren werden die Leistungen beschrieben. Aus der Addition der direkten Leistungen (lfd. Nr. 46) und den verschiedenen Prämien und sonstigen Leistungen resultiert die Gesamtleistung der Zuckerrübenproduktion (lfd. Nr. 52).

Bei der Erzeugung von Zuckerrüben (= Leistungserstellung) erfolgt ein bestimmter Wertverzehr (= Kosten) in Form des Verbrauches von Saatgut, Dünge- und Pflanzenbehandlungsmitteln etc. aber auch durch den Einsatz von Arbeitskräften, Maschinen und Gebäuden und nicht zuletzt durch die Bindung von Kapital. Aufgabe der Kostenrechnung ist die Erfassung, Verteilung und Zurechnung der entstehenden Kosten. Bei der Durchführung werden zunächst im Rahmen einer Kostenartenrechnung systematisch alle Kosten nach Kostenarten gegliedert erfasst. Nach der Art der verbrauchten Produktionsfaktoren können im vorliegenden Fall folgende Kostenarten unterschieden werden:

Welche Bezugsgrößen für welche Kosten ?

Die einzelnen Kostenarten weisen unterschiedliche Bezüge auf, so dass es im vorliegenden Fall sachgerecht ist, sie nach dem jeweiligen Bezug in flächenbezogene Kosten, ertragsbezogene Kosten sowie kapazitätsbezogene Kosten (= Kapazitätsbereitstellungskosten) zu differenzieren.

Die flächenbezogenen Kosten (lfd. Nr. 54-65) umfassen alle Kostenarten, die in kausalem Zusammenhang mit dem Zuckerrübenanbau stehen und mit dem Umfang der Produktion proportional ansteigen (= proportionale Spezialkosten). Sie werden in DM/ha ausgewiesen und beinhalten die Kosten für Saatgut, Beize, Handels- und organische Dünger, Pflanzenbehandlungsmittel, den Lohn für Saisonarbeitskräfte, die Kosten für Reparaturen und Betriebsstoffe für Zugkraft, Spezial- und sonstige Maschinen, die Kosten für den Einsatz von Lohnmaschinen sowie sonstige flächenbezogene Kosten etwa für Bodenuntersuchungen. Die erforderlichen Daten über Mengen und Preise bzw. Kosten werden über die Schnittstellen geliefert und bei der Auswertung für jede Kostenart aufsummiert. Zusammen mit einem Zinsansatz für das in diesen Kostenarten gebundene Kapital (= Umlaufvermögen) ergeben sich als Summe dieser Kostenartenkosten die flächenbezogenen Kosten.

Unter dem Begriff der ertragsbezogenen Kosten werden alle Kostenarten zusammengefasst, die in direktem Zusammenhang mit dem Zuckerrübenertrag stehen. Diese werden in DM/t Zuckerrüben notiert und im Auswertungsblatt auf die Zuckerrübenfläche umgelegt. Ertragsbezogene Kosten sind im vorliegenden Fall die Versicherungskosten sowie Verbands- und sonstige ertragsbezogene Beiträge.

Unter kapazitätsbezogenen Kosten (lfd. Nr. 72-81) werden schließlich alle Kosten für die Bereitstellung der Kapazitäten an Arbeitskräften, Maschinen, Boden und Gebäude verstanden. Diese Kostenarten werden in DM/Jahr notiert. Die auf den Zuckerrübenanbau entfallenden Anteile werden im Auswertungsblatt wiederum auf die Zuckerrübenfläche umgelegt. Die kapazitätsbezogenen Kosten setzen sich aus den Löhnen für Familien- und ständigen Fremdarbeitskräften, Abschreibungen und Zinsansätzen für Maschinen und Gebäude, einem Zinsansatz für den Boden sowie den sonstigen Kapazitätsbereitstellungskosten zusammen. Letztere beinhalten den Unterhalt von Wirtschaftsgebäuden sowie Kosten für Strom und Wasser, Versicherungen (Brand, Haftpflicht, Mobiliar), Berufsgenossenschaft, Steuern und Lasten und einen Ansatz für allgemeinen Betriebsaufwand. Für Gebäudekosten und sonstige Kapazitätsbereitstellungskosten werden Ansätze aus der bayerischen Buchführungsstatistik herangezogen. Für ständige Arbeitskräfte werden die Lohnkosten pro Stunde nach dem Tarif für landwirtschaftliche Facharbeiter laut aktuellem Tarifvertrag einschließlich der Lohnnebenkosten und zuzüglich eines dreißigprozentigen Aufschlages für nichtzuteilbare Arbeiten berechnet. Dieser Stundensatz wird mit der Einsatzzeit im Zuckerrübenanbau multipliziert und auf die Zuckerrübenfläche umgelegt. Zusätzlich wird bei den Kosten der Arbeitserledigung in Anlehnung an die bayerische Buchführungsstatistik ein Betriebsleiterzuschlag in Höhe von 62,50 DM pro 1.000 DM Einheitswert berücksichtigt. Der eingesetzte Boden wird pro Hektar mit dem 200-fachen der Landwirtschaftlichen Vergleichszahl (LVZ) bewertet. Da er sich in der Produktion nicht verbraucht, werden hierauf lediglich Zinskosten nach Maßgabe eines Zinssatzes in Höhe von 3,5 % angesetzt.

Maschinenkosten werden neu ermittelt

Die kapazitätsbezogenen Kosten für Maschinen setzen sich jeweils aus Abschreibungen für den Wertverbrauch und Zinsen für das in den Maschinen gebundene Kapital zusammen. Vom aktuellen Alter der Maschinen unabhängige, jährlich gleichbleibende Beträge ergeben sich durch Verwendung des Annuitätenmodells. Hierzu wird für jede Maschine die erwartete Nutzungsdauer ermittelt und unter Unterstellung eines Kalkulationszinssatzes von derzeit 8 % werden anschließend die jährlichen kapazitätsbezogenen Kosten berechnet. Zur Kalkulation der Nutzungsdauer und damit Berechnung der Kapitalkosten werden die Maschinen in drei Kategorien eingeteilt. Die Nutzungsdauer wird bei Schleppern aus der Betriebsfläche in Hektar LF und bei Spezialmaschinen im Zuckerrübenbau aus der jährlich bearbeiteten Zuckerrübenfläche abgeleitet.

Bei allen sonstigen Maschinen werden erwartete Nutzungsdauern in Jahren nach KTBL-Daten herangezogen. Werden von den berechneten Kapitalkosten die durchschnittlichen jährlichen Kosten für Abschreibung abgezogen, so verbleiben als Restgröße die durchschnittlichen jährlichen Zinskosten.

Die Kapitalkosten sind, je nach Maschine, in unterschiedlichem Maße der Kostenstelle "Zuckerrübenanbau" anzulasten. Lediglich die Kosten für Spezialmaschinen im Zuckerrübenanbau können verursachungsgerecht voll diesem Produktionsverfahren angerechnet werden. Bei den übrigen Maschinen müssen die jährlichen Kosten anteilig zugeordnet werden. Dies erfolgt bei Schleppern nach dem Anteil der Einsatzstunden im Zuckerrübenanbau an den insgesamt erwarteten jährlichen Einsatzstunden und bei den sonstigen Maschinen nach dem Anteil der Zuckerrübenfläche an der Ackerfläche.

Von der Gesamtleistung zum Deckungsbeitrag

Die wichtigsten flächenbezogenen Erfolgsgrößen sind in der folgenden Graphik dargestellt. Dabei ist links die Gesamtleistung als Säule aufgetragen. Werden davon die Gesamtkosten, also die Summe aus flächen-, ertrags- und kapazitätsbezogenen Kosten, abgezogen, so ergibt sich der kalkulatorische Gewinn bzw. Verlust des Zuckerrübenanbaues (2. Säule). Da hierbei durch Berücksichtigung von Lohnansätzen für die eingesetzte Familienarbeit sowie durch Zinsansätze für das eingesetzte Kapital eine zumindest kalkulatorische Entlohnung aller eingesetzten Faktoren erfolgt, stellt diese Kennzahl die wesentliche Erfolgsgröße der Leistungs-Kosten-Rechnung dar. Bleiben hingegen die kapazitätsbezogenen Kosten, die zumeist nicht unmittelbar mit entsprechenden Auszahlungen verknüpft sind, unberücksichtigt, so ergibt sich als Differenz aus der Gesamtleistung und den flächen- sowie ertragsbezogenen Kosten der Deckungsbeitrag des Zuckerrübenanbaues (3. Säule). Als Summe aus kalkulatorischem Gewinn bzw. Verlust, Zinsansatz für das eingesetzte Kapital (Umlaufvermögen, Zugkraft, Spezialmaschinen, sonstige Maschinen, Boden und Gebäude) und Lohnansatz für Familienarbeitskräfte ergibt sich der Einkommensbeitrag der Zuckerrübe (rechte Säule). Dieser Betrag steht der Landwirtsfamilie für die Entlohnung der eingesetzten Faktoren zur Verfügung.

Leistung, Kosten und Erfolg

Die Verwertung der Familienarbeit ergibt sich durch Umlegen der Summe aus kalkulatorischem Gewinn und der darin berücksichtigten Lohnkosten für Familienarbeitskräfte auf die von ihnen eingesetzten Arbeitsstunden. Die Verwertung des eingesetzten Kapitals wird durch Umlegen des kalkulatorischen Gewinnes zuzüglich der darin berücksichtigten Zinsen auf das eingesetzte Kapital berechnet.

Schwachstellenanalyse im Einzelbetrieb

Im Beispiel der Tabelle ist zu ersehen, dass sich sowohl kalkulatorischer Gewinn (lfd. Nr. 86) als auch Deckungsbeitrag (lfd. Nr. 91) und Einkommensbeitrag der Zuckerrübe (lfd. Nr. 92) des Analysebetriebes im Zeitablauf sehr positiv entwickelt haben. Hinsichtlich der Arbeitsverwertung (lfd. Nr. 88) schneidet er besser ab als der Durchschnitt sowie das obere Viertel.

Dies ist vor allem durch den geringen Arbeitseinsatz (lfd. Nr. 22) von nur 6,3 Stunden pro Hektar verursacht. Auch bezüglich des eingesetzten Kapitals weist der Analysebetrieb eine weit über den statistischen Werten liegende Verwertung (lfd. Nr. 89) auf. Dies ist wesentlich durch den geringen Einheitswert (lfd. Nr. 4) und damit geringen Kapitalansatz für den Boden sowie fehlende Kapitalkosten für sonstige Maschinen beeinflusst. Die Verwertung des Bodens (lfd. Nr. 90) des Analysebetriebes liegt zwischen Mittelwert und oberem Viertel. Der Deckungsbeitrag (lfd. Nr. 91) und der Einkommensbeitrag der Zuckerrübe (lfd. Nr. 92) des Analysebetriebes sind unterdurchschnittlich.

Wird der knappste Faktor besser verwertet als im Mittel oder sogar im oberen Viertel, spricht das für einen mehr oder weniger hohen Zielerfüllungsgrad für den eigenen Betrieb. Ist der eigene Wert schlechter als die Vergleichswerte, lässt die Analyse der übrigen Kennzahlen vielfach die eigenen Schwachstellen erkennen. Dabei hilft auch das zusätzliche Auswertungsblatt, das in der zweiten Folge des Beitrages beschrieben wird.

 

Kostenrechnung im Zuckerrübenanbau - Auswertungsblatt
Lfd. Nr. Bezeichnung Einheit Betriebswerte Verbandswerte
  Betrieb   Name Mittelwert Oberes Viertel
  Gasölnummer (letzte acht Stellen)   12345678
  Jahr   1995 1996 1997 1997 1997
Allgemeine Daten
1 landwirtschaftlich genutzte Fläche ha 91,92 91,92 91,9 70,10 66,53
2 Zuckerrübenfläche ha 19,67 17,75 16,03 12,41 13,54
3 durchschnittliche ZR-Schlaggröße ha     4,01 4,58 5,20
4 Einheitswert DM/ha 950 950 950 1961 2392
5 AK-Besatz AK/100 ha 1,15 0,82 0,94 1,23 1,27
6 Zugkraftbesatz kW/100 ha 260 280 276 336 340
7 Ackerfläche in % der LF % 100,0 100,0 100,0 99,5 99,2
8 Zuckerrübenfläche in % der AF % 21,4 19,3 17,4 17,1 21,2
9 Getreidefläche in % der AF % 64,1 67,9 65,5 49,7 49,5
10 Pachtfläche ha 18,25 18,25 22,24 15,30 10,41
11 durchschnittlicher Pachtpreis DM/ha 744 637 516 785 950
Produktionstechnische Daten
12 Reihenabstand cm       50,0 50,0
13 Abstand in der Reihe cm 21,0 24,7   20,7 20,0
14 Stickstoff aus Handelsdünger kg/ha 142 136 130 107 93
15 Phosphor aus Handelsdünger kg/ha 84 83 103 41 21
16 Kali aus Handelsdünger kg/ha 194 168 175 115 177
17 Kalk aus Handelsdünger kg/ha 47 0 0 494 1.041
18 Stickstoff aus organischer Düngung kg/ha 0 0 0 6 31
19 Phosphor aus organischer Düngung kg/ha 0 0 0 9 47
20 Kali aus organischer Düngung kg/ha 0 0 0 8 35
21 Kalk aus organischer Düngung kg/ha 0 0 0 0 0
22 Arbeitsaufwand gesamt AKh/ha 9,3 7,6 6,3 10,5 9,7
23    davon für Aussaat und Düngung AKh/ha     1,5 2,2 1,7
24    davon für Pflege und Pflanzenschutz AKh/ha     1,4 2,6 4,3
25    davon für Ernte AKh/ha     0,4 0,9 0,1
26    davon für restliche Arbeiten AKh/ha     3,1 4,8 3,6
27 Schleppereinsatz Sh/ha 6,4 5,3 4,8 6,9 6,8
Leistungen
28 Zuckerrübenertrag insgesamt t/ha 49,87 60,92 64,2 65,18 69,13
29    davon A-Rüben % 89,12 79,89 68,51 50,85 60,87
30    davon B-Rüben % 4,80 12,24 11,96 30,72 25,23
31    davon C1-Rüben % 0,26 0,57 0,60 5,54 4,13
32    davon C2-Rüben % 5,82 7,31 11,3 11,75 9,76
33    davon C3-Rüben % 0 0 0 0 0
34    davon Übertragungsrüben % 0 0 7,6 1,2 0
35 durchschnittliche Polarisation % 16,30 18,20 17,95 18,24 18,10
36 bereinigter Zuckergehalt %     15,88 16,18 16,06
37 Qualitätszahl       100,31 101,08 100,64
38 bereinigter Zuckerertrag (BZE) t/ha 7,07 9,87 10,20 10,55 11,12
39 A-Rübenpreis ohne Schnitzelwert DM/t 96,20 112,30 114,26 120,84 119,61
40 B-Rübenpreis ohne Schnitzelwert DM/t 59,60 68,20 68,53 74,09 73,44
41 C1-Rübenpreis ohne Schnitzelwert DM/t 59,70 69,30 68,05 74,06 73,44
42 C2-Rübenpreis ohne Schnitzelwert DM/t 31,30 31,80 40,27 41,14 40,70
43 C3-Rübenpreis ohne Schnitzelwert DM/t          
44 Preis Übertragungsrüben DM/t     61,50 66,67  
45 durchschn. Rübenpreis (o. Prämien, Zulagen) DM/t 98,80 107,30 96,12 93,85 98,05

 

Lfd. Nr. Bezeichnung Einheit Betriebswerte Verbandswerte
  Betrieb   Name Mittelwert Oberes Viertel
  Gasölnummer (letzte acht Stellen)   12345678
  Jahr   1995 1996 1997 1997 1997
Leistungen (Fortsetzung)
46 direkte Leistung der Rüben DM/ha 4929,10 6538,06 6172,44 6114,15 6771,26
47 Qualitätsprämien DM/ha     330,92 232,63 221,33
48 sonstige Prämien und Zulagen DM/ha     151,64 396,45 402,63
49 Schnitzelwert DM/ha 423,77 516,59 455,19 494,94 537,52
50 Düngerwert des Blattes DM/ha 160,57 196,16 206,77 209,89 222,60
51 Hagel- und sonstige Entschädigungen DM/ha     0 0 0
52 Gesamtleistung DM/ha 5513,44 7250,81 7317,96 7448,06 8155,34
53 Stückleistung DM/t Zucker 779,73 734,71 717,46 707,05 737,03
Flächenbezogene Kosten
54 Saatgut DM/ha 190,70 192,82 315,70 254,31 230,81
55 Beizmittel DM/ha     0 23,89 0
56 Handelsdünger (bei Kalk nur 1/3) DM/ha 342,88 332,10 332,62 283,62 327,16
57 organischer Dünger DM/ha 0 0 0 31,71 110,59
58 Pflanzenbehandlungsmittel (außer Beize) DM/ha 413,97 484,44 383,34 359,87 288,58
59 Lohn für Saisonarbeitskräfte DM/ha 14,57 0,41 0,76 5,28 8,00
60 Zugkraft (Reparaturen, Betriebsstoffe) DM/ha 123,37 127,94 109,43 125,54 117,01
61 Spezialmaschinen (Reparaturen, Betriebsstoffe) DM/ha 132,30 7,50 8,20 64,87 71,95
62 sonstige Maschinen (Reparaturen, Betriebsstoffe) DM/ha 70,42 0 34,20 36,71 41,30
63 Lohnmaschinen DM/ha 623,67 708,32 600,00 396,29 357,52
64 sonstige flächenbezogenen Kosten DM/ha 0 0 12,99 14,42 16,46
65 Zinsansatz für Umlaufvermögen DM/ha 76,48 74,14 71,89 63,86 62,77
66 Summe der flächenbezogenen Kosten DM/ha 1988,36 1927,67 1869,14 1660,37 1632,14
67 Anteil der flächenbezogenen an den Gesamtkosten % 53,74 53,05 59,65 49,21 46,96
Ertragsbezogene Kosten
68 Hagelversicherungsprämie DM/ha 51,83 51,83 37,18 34,18 47,65
69 Beiträge DM/ha 44,88 54,83 57,83 58,67 62,22
70 Summe der ertragsbezogenen Kosten DM/ha 96,71 106,66 94,97 92,85 109,87
71 Anteil der ertragsbezogenen an den Gesamtkosten % 2,61 2,94 3,03 2,71 3,12
Kapazitätsbezogene Kosten
72 Lohn für Familien-AK (incl. Betriebsleiterzuschlag) DM/ha 311,64 329,14 275,69 445,07 376,59
73 Lohn für ständige Fremd-AK DM/ha 0 0 33,88 34,13 118,78
74 Abschreibung Zugkraft DM/ha 144,62 131,43 60,58 64,56 65,26
75 Abschreibung Spezialmaschinen DM/ha 43,93 48,67 0 8,81 0
76 Abschreibung sonstige Maschinen DM/ha 109,04 103,10 0 34,65 51,38
77 Zinsansatz für Zugkraft DM/ha 90,15 81,93 61,85 71,39 73,24
78 Zinsansatz für Spezialmaschinen DM/ha 27,38 30,34 0 18,00 0
79 Zinsansatz für sonstige Maschinen DM/ha 67,97 64,27 0 19,76 30,65
80 Zinsansatz für Boden und Gebäude DM/ha 219,87 219,87 214,66 404,62 485,61
81 Sonstige Kapazitätsbereitstellungskosten DM/ha 600,16 590,70 523,00 523,00 523,00
82 Summe der kapazitätsbezogenen Kosten DM/ha 1614,76 1599,45 1169,66 1624,00 1724,50
83 Anteil der kapazitätsbezog. an den Gesamtkosten % 43,64 44,02 37,32 48,08 49,92
Gesamtkosten, Erfolg und Faktorverwertung
84 Gesamtkosten DM/ha 3699,83 3633,78 3133,77 3377,22 3466,51
85 Stückkosten DM/t Zucker 523,24 368,20 307,28 323,13 313,09
86 kalkulatorischer Gewinn/Verlust DM/ha 1813,61 3617,03 4183,19 4070,84 4688,83
87 kalkulatorischer Stückgewinn/-verlust DM/t Zucker 256,49 366,50 410,18 383,91 423,94
88 Verwertung der Familienarbeit DM/AKh 229,10 519,29 765,18 659,63 568,57
89 Verwertung des eingesetzten Kapitals DM/1000 DM 258,15 467,12 455,67 263,76 250,15
90 Verwertung des Bodens DM/ha 1813,61 3617,03 4183,19 4070,84 4688,83
91 Deckungsbeitrag DM/ha 3373,15 5127,22 5352,85 5694,84 6413,33
92 Einkommensbeitrag der Zuckerrübe DM/ha 2509,76 4286,72 4807,28 5093,54 5717,69


Weiter mit Teil 2

18.02.1999, kh