Einstiegsseite Bildergalerie PC-Entwicklung Seitenüberblick Grafikkarten-Galerie Grafikkarten-Entwicklung

Die Vitrine
- PC-Museum -

Zeichenmatritzen


In den folgenden Abbildungen sind die Zeichen 33 (= Ausrufezeichen) bis 127 (= Tilde) des ASCII-Zeichensatzes mit unterschiedlichen Zeichenmatritzen dargestellt.

Matrix 8x8 8x12 9x14 8x16
Zeichen
Einsatz bei CGA und MGA
200 Bildschirmzeilen
EGA
300 Bildschirmzeilen
Hercules und EGA
348/350 Bildschirmzeilen
EGA/VGA
400 Bildschirmzeilen

Diese Zeichensätze wurden bei unterschiedlicher Anzahl an Bildschirmzeilen verwendet, so dass die einzelnen Bildschirmzeilen bei ähnlichem Verhältnis zwischen Bildschirmbreite und -höhe unterschiedlich weit auseinander lagen. Die Zeichen werden deshalb in den folgenden Abbildungen entsprechend gedehnt, wodurch der tatsächliche Eindruck einigermaßen wiedergegeben werden kann. Leider führt dies zu einer gewissen Unschärfe.

Matrix 8x8 8x12 9x14 8x16
Zeichen
(gedehnt)

Und hier abschließend das große S aus den vier betrachteten Zeichensätzen bei gleich großer Abbildung. Dabei entspricht jedes helle Rechteck einem beleuchteten Bildschirmpunkt. Als Abbildungshöhe wurde das kleinste gemeinsame Vielfache (KGV) der Matritzenhöhen 8, 12, 14 und 16 (= 336) gewählt. Als Abbildungsbreite wurde das Zweifache des KGV der Matritzenbreiten 8 und 9 (=72) herangezogen, da dieses den realen Größenverhältnissen von Breite zu Höhe (rund 2:5) am nächsten kommt.

Matrix 8x8 8x12 9x14 8x16
großes S

Zunächst ist zu bemerken, dass die Zeichen mit zunehmender Auflösung immer kleiner wurden. Dies war jedoch insofern unproblematisch, als gleichzeitig die Monitore immer größer wurden. So beträgt im Textmodus mit 25 Zeilen die Matrixhöhe auf einem 12"-Monitor etwa 6,5 mm, auf einem 15"-Monitor aber gut 8 mm. Bei gleichem Abstand des betrachtenden Auges zum Bildschirm bleibt der Sehwinkel und damit die erfasste Zeichengröße nahezu konstant.
Weiterhin ist zu erkennen, dass beim 8x8-Zeichensatz lediglich eine einzige Matrixzeile für Unterlängen und Zeilenzwischenräume zur Verfügung stand. Dies führte dazu, dass Zeichen mit Unterlängen mit in der darunterliegenden Textzeile stehenden Großbuchstaben "zusammenlaufen". Dieser Effekt ist oben beim Semikolon über dem K sowie dem q über dem Ausrufezeichen gut zu beobachten. Eine gewisse Verbesserung zeigte der 8x12-Zeichensatz mit drei Matrixzeilen für Unterlängen und Zeilenzwischenräume. Bei diesem Zeichensatz wurden zwei Matrixzeilen für Unterlängen verwendet, so dass lediglich eine als Zeilenzwischenraum übrig blieb. Erst der 9x14- (bei EGA 8x14-) Zeichensatz mit vier freien Matrixzeilen unten und zusätzlich einer freien Matrixzeile oben führte zu einer (zumindest mich) befriedigenden Darstellung mit deutlicher Trennung der einzelnen Zeilen. Bei einer 8x16-Matrix schließlich war das alles kein Thema mehr, hier standen ausreichend Matrixzeilen zur Verfügung.
Mit zunehmender Anzahl an Matrixzeilen nähern sich die hellen Rechtecke immer mehr an ein Quadrat an. Dies ist insofern von Bedeutung, als diese ja Bildpunkte - Sie wissen schon, diese runden Dinger - repräsentieren. So waren denn auch anfangs (MGA, CGA und ähnliche Systeme mit 200 Bildschirmzeilen und dem 8x8-Zeichensatz) teilweise deutliche Abstände zwischen den einzelnen Matrixzeilen zu erkennen. Das sah dann schon mal so aus:

Zurück zu den Grafikkarten

 

  Klaus Hank (19.05.2000) [ Home ] [ Sitemap ] [ Galerie ] [ Top